Success Story`s der HeLi NET

Werkstudenten erfolgreich bei der HeLi NET

Jeweils mit einer 1 vor dem Komma bestanden: Arif Gökce und Rabie Saado sind zwei Werkstudenten, die bei HeLi NET aus der Praxis heraus ihre Bachelor-Arbeiten geschrieben haben und damit auch wichtige Erkenntnisse für unser Unternehmen gewinnen konnten.

So wissen wir heute, dass die meisten unserer Privat-Kunden männlich und zwischen 30 und 60 Jahre alt sind. Zudem sind sie mit einer durchschnittlichen Vertragsdauer von über 8 Jahren sehr treu, schätzen die regionale Verwurzelung ihres Telekommunikationsanbieters und zeigen sich mit dem Service sehr zufrieden. Das sind nur ein paar wenige der Ergebnisse aus einer anonymen Kundenbefragung, die sich z.B. im Rahmen der Anfertigung der Abschlussarbeit von Rabie Saado ergeben haben.

Der Einsatz von Werkstudenten ist ein Gewinn für beide Seiten. Die einen können ihr theoretisch erlangtes Wissen in der Praxis testen, verfeinern und erweitern und das Unternehmen erhält über die wissenschaftliche Ausarbeitung einer spezifischen erarbeiteten Fragestellung einen Mehrwert.

Wer Interesse hat, es den beiden Einser-Kandidaten gleich zu tun, der melde sich doch unter bewerbung@helinet. Ihren kreativen Vorschlägen sehen wir gern entgegen.

Tobias Lamsfuß: Da hab ich noch einen drauf gesetzt

„Mit 16, da wissen die meisten einfach noch nicht genau, was sie einmal beruflich anfangen wollen“, weiß Tobias Lamsfuß. Aber auch, dass das Ende einer Fahnenstange längst nicht mit der ersten Ausbildung erreicht ist. Mit Ehrgeiz, Fleiß, Motivation und der Heli NET als engagiertem Ausbildungs-Unternehmen an der Seite, sollte sein Weg noch weit, teilweise mühsam, aber in jedem Fall lohnenswert sein. Heute hat er seinen B.A. geschafft, ist Teamleiter des Auftragsmanagements und zuständiger Ausbilder für die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der HeLi NET. Sein Lebenslauf liest sich wie der, von einem, der auszog sein Wissen zu mehren…

September 2003 bis Ende Januar 2006 - Ausbildung bei Deutsche Postbank AG in Dortmund 
Nach meinem Realschulabschluss (Fachoberschulreife mit Q-Vermerk) begann ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation bei der Postbank in Dortmund, welche ich Ende Januar 2006 erfolgreich bei der IHK Dortmund abgeschlossen habe. Eine Übernahme war jedoch nur befristet für 3 Monate - und dann noch am Standort Hannover - für den Einsatz im CallCenter möglich. Das alles wurde mir allerdings erst sehr kurz vor Vertragsende mitgeteilt, da hatte ich gottlob schon Plan B in der Tasche. Ich habe das Angebot nicht angenommen. Stattdessen wollte ich studieren. Dazu musste ich aber zuerst die Fachhochschulreife ganztags an einem kaufmännischen Berufskolleg erwerben.

April 2006 bis Juni 2008 - Start bei der HeLi NET und Erwerb der Fachhochschulreife 
Nun galt es, erstmal die Zeit bis zum Schulstart im Sommer zu überbrücken und so begann ich meine Tätigkeit bei der HeLi NET. Befristet. Drei Monate in Vollzeit. Schnell wurde mir eine Verlängerung um ein ganzes Jahr angeboten. Und ich konnte meine Arbeitszeit flexibel anpassen und absolvierte fortan die Abendschule in Dortmund in Teilzeitform. Da diese Unterrichtsform jedoch zwei Jahre statt ein Jahr in Ganztagsform dauert und mein Vertrag ja nur für ein Jahr verlängert war, tat sich da wieder eine Lücke auf. Wieder stand mir die HeLi NET zur Seite. Mein Vertrag wurde um ein weiteres Jahr verlängert und ich konnte bedenkenlos das zweite letzte Schuljahr beenden.

Juli 2008 bis September 2008 - Überbrückung der Phase 
Zwei Jahre meines Lebens hatte ich mich nun nach der Arbeit immer auf den Weg nach Dortmund gemacht. Meine Freizeit war mit Hausaufgaben und Klausurvorbereitungen vollgepackt. Gut, das hat sich bei einer Note von 1,4 gelohnt, aber was nun? Schließlich stand der Vertrag bei der HeLi NET ja auch wieder kurz vor dem Ende. Natürlich war die HeLi NET jederzeit über den Stand der Dinge und das erfolgreiche Abschließen informiert und natürlich auch darüber, dass jetzt erstmal wieder einige Zukunftsfragen aufgeworfen hat. Schließlich wollte ich ja eigentlich studieren. Aber das muss ja auch alles finanzierbar sein. Die Lösung hieß: Weiter arbeiten und berufsbegleitend studieren! Doch dem wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die damals noch existente Wehrpflicht holte mich ein. Jegliche Versuche davon befreit zu werden scheiterten. Ich sah meine Chancen dahin schwimmen. Wieder ließ mich die HeLi NET nicht allein. Durch einen nun unbefristeten Arbeitsvertrag konnte ich die Zeit bis zum Dienst überbrücken.

Oktober 2008 bis Juni 2009 – Zivildienst 
Im Oktober 2008 begann ich – etwas frustriert - den Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz in Hamm. Die Hoffnung auf ein berufsbegleitendes Studium hatte ich aber nicht aufgegeben. Denn der Vorteil lag klar auf der Hand: Berufserfahrung in der Praxis sammeln, gesichertes Einkommen und nebenbei ein wirtschaftliches Studium zu absolvieren.

Juli 2009 bis Februar 2013 – Beginn des Studiums 
Im Juli 2009 nahm ich meine Arbeit bei der HeLi NET wieder auf. Wegen zwischenzeitlicher Umstrukturierungen war ich nun im Bereich Projektmanagement für Privat- und Geschäftskunden eingesetzt. Und dann hat HeLi NET mir ein perfektes Studien-Angebot herausgesucht. Ein berufsbegleitendes Studium über die technische Akademie Wuppertal (TAW) mit Sitz in Bochum. Als eingetragener Student der Fachhochschule Südwestfalen hatte ich die Möglichkeit, den Abschluss des staatlich anerkannten Bachelor of Arts in Wirtschaft zu erwerben. Unterrichtsort war Hamm. Alle zwei Wochen musste ich nun jeden zweiten Samstag von 8:00 bis 16 Uhr Zeit wieder die „Schulbank“ drücken. Und das nun für ganze 3,5 Jahre. Da sich das Studium aus ca. 75% Selbststudienabschnitten und ca. 25% Präsenzangeboten zusammensetzt, hatte ich somit ein zeitliches Problem mit meiner Vollzeitstelle. Und wieder war es die HeLi NET, die mich gefördert hat: Ich konnte in Teilzeit weiter arbeiten und die Arbeitszeit wieder flexibel gestalten. Es war toll. Und ich konnte auch quasi mal etwas zurückgeben: Das während des Studiums erlernte Wissen konnte ich direkt in der beruflichen Praxis umsetzen.

Seit März 2013 – Teamleiter des Auftragsmanagements 
Das Studium „Bachelor of Arts – Wirtschaft“ habe ich im Februar 2013 erfolgreich mit der Gesamtnote 2,7 abgeschlossen. Seitdem bin ich als Teamleiter des Auftragsmanagements bei der HeLi NET GmbH & Co. KG eingesetzt. Durch einen anschließenden IHK-Lehrgang zur Ausbildereignungsprüfung bin ich ebenfalls seit Dezember 2013 der zuständige Ausbilder für die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der HeLi NET.

Jens Beuermann: Ich würde es wieder so tun

Vor allem die praktische Ausrichtung im zweiten Jahr des Studiengangs „Informations- und Kommunikationssysteme und deren Management“ ist für Jens Beuermann ein Hauptkriterium zur Wahl des Hochschulstandorts der FH Südwestfalen in Meschede gewesen. Für den Praxisteil im letzten Viertel seines technisch-betriebswirtschaftlichen Master-Studiums hat sich der damals 24jährige bei der HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG als Werkstudent beworben und weiß aus dieser Zeit einiges zu erzählen:

„Hiermit bewerbe ich mich um eine Stelle als ...“. Auch wenn es sicherlich kreativere Einleitungssätze für ein Bewerbungsanschreiben gibt, bin ich damals prompt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen worden. Die Freude darüber war groß und die Nervosität stieg, aber letztlich war auch das Vorstellungsgespräch eher unkompliziert. Irgendwie schien ich grad mit meiner Spezialisierung gut zum Unternehmen zu passen. Mit Unterstützung der Geschäftsführung und meines Lehrstuhls habe ich auch bald eine konkrete Themenformulierung für die Masterarbeit festlegen können. Denn nachdem ich in früheren Praktika bereits erste Erfahrungen über sowohl kupferbasierte- als auch mobile Netzinfrastrukturen gesammelt hatte, lag die Entscheidung nahe, auch die zukunftsfähige Glasfasertechnologie genauer unter die Lupe zu nehmen. Dank des HeLi NET-Patenmodells stand mir vom ersten Tag an ein Mentor als direkter Ansprechpartner zur Seite. So waren „überlebenswichtige“ Angelegenheiten wie Kaffeemaschine, Toilette und Bistro schnell geklärt. Aber auch mein Arbeitsplatz war bereits eingerichtet und ich konnte direkt mit der Arbeit loslegen. So habe ich einen halben Tag im Unternehmen abteilungsübergreifend Daten und Fakten für die wissenschaftliche Abschlussarbeit gesammelt und es blieb nachmittags genügend Zeit fürs Schreiben, Formatieren und Korrigieren. 
Das fachliche und zugleich familiäre Umfeld haben dazu beigetragen, dass ich meinen Horizont in der Telekommunikationswelt in sehr kurzer Zeit erweitern und meinen Master zügig und erfolgreich abschließen konnte.

„Ich würde es jeder Zeit wieder so tun“, sagt Jens Beuermann heute, denn für ihn war dieser Weg zugleich ein Weg in die Anstellung bei HeLi NET. Sicherlich ist das nicht die Regel. Aber die Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, sich täglich mit Kollegen und Vorgesetzten abgleichen zu können, sich einem Firmengefüge anzupassen, ist für jeden Einstieg ins Berufsleben eine gute Expertise im individuellen Lebenslauf.

HeLi NET Ausbildungsfilm 2015