Ahlen-Nord: Eine zweite Chance <br>für das Glasfasernetz
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Ahlen-Nord: Eine zweite Chance
für das Glasfasernetz

Der Plan, auch im Ahlener Norden ein Glasfasernetz zu realisieren, hat im ersten, Lockdown-geprägten, Anlauf nicht funktioniert. Nun beraten die Stadtwerke Ahlen und der Telekommunikationsanbieter Helinet, unter welchen Umständen das Netz doch gebaut werden könnte.

Das Projekt liegt seit der ersten Nachfragebündelung auf Eis, weil die für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderliche Zustimmungsquote von mindestens 40 Prozent der potenziellen Nutzer nicht erreicht wurde. Zum Vergleich: In Dolberg bekundeten 46 Prozent der Haushalte und Betriebe ihre Entscheidung für das Glasfasernetz, in Vorhelm-Bahnhof waren es sogar 59 Prozent.

„Vor diesem Hintergrund sind wir optimistisch, auch im neuen Projektgebiet Ahlen-Nord noch mehr Bürgerinnen und Bürger für den Ausbau gewinnen zu können“, sagt Christiane Hellmich, Projektleiterin bei Helinet. „Es muss einfach deutlich werden, dass nur die Glasfasertechnologie alle Internetanforderungen der Gegenwart und der Zukunft mühelos bewältigt. Sämtliche anderen Technologien haben klare physikalische Grenzen und werden schon bald nicht mehr ausreichen“, so Hellmich.

Das würden schon jetzt viele Anwender spüren, wenn sie Corona-bedingt im Home-Office arbeiten müssen und ihre Kinder gleichzeitig am Online-Unterricht teilnehmen. „Die Datenübertragungsrate in einem Glasfasernetz ist äußerst stabil und praktisch beliebig zu steigern“, erklärt Christiane Hellmich. Zudem biete sie auch jetzt schon so genannte symmetrische Anschlüsse, die eine ebenso hohe Upload- wie Download-Rate aufweisen. „Das ist gerade im Home-Office ein großer Vorteil, wenn umfangreiche Dateien hochgeladen werden müssen“, sagt die Projektleiterin.

Zurzeit beraten Verantwortliche der Stadtwerke Ahlen und der Helinet, wie eine weitere Nachfragebündelung trotz der Corona-bedingt nicht möglichen Info-Veranstaltungen und persönlichen Beratungen doch zum gewünschten Ziel führen könnte. Bis Ende März wollen die beiden kommunalen Unternehmen dazu einen Beschluss vorlegen.

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